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Führungen von April bis Oktober

 

Führungen durch das Tauchzentrum des AWI
Treffpunkt: Haupteingang wiss. Tauchzentrum am Binnenhafen

Unterwasser - Forschung hautnah und begreifbar.

 

Jeden Samstag, 12:00 Uhr

(nicht am 16. u. 23. April)

 

 

Karten erhältlich in der Helgoland-Touristik (im Rathaus)

Teilnehmerzahl: 5 - 15 Personen

Eintritt Erw.: 6,00 €, Ki. 6 - 16 Jahre: 4,00 €

 

 

Führungen durch das Ökolabor

mit der Hummeraufzucht
(26. März bis 31. Oktober 2016)

Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr
und Samstag     um 14.00 Uhr

Dauer: ca. Stunde

Treffpunkt: AWI-Ökolabor,

Haupteingang (Augusta-Mole)

 

Karten erhältlich in der Helgoland-Touristik (im Rathaus)

Teilnehmerzahl: 8 - 15 Personen

Eintritt Erw.: 6,00 €

Eintritt Ki. 6 - 16 Jahre: 4,00 €

 

 

 

 

Werner Heisenberg und die Quantenmechanik

Werner Karl Heisenberg

(* 5. Dezember 1901 in Würzburg; † 1. Februar 1976 in München) war ein deutscher Wissenschaftler und Nobelpreisträger, der zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts zählt. Er gab 1925 die erste mathematische Formulierung der Quantenmechanik an und formulierte 1927 die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation, die eine der fundamentalen Aussagen der Quantenmechanik trifft – nämlich, dass bestimmte Messgrößen eines Teilchens (etwa sein Ort und Impuls) nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind.

 

Gedenkstein für Werner Heisenberg

auf Helgoland

Im Juni des Jahres 1925 gelang hier auf Helgoland dem 23jährigen Werner Heisenberg der Durchbruch in der Formulierung der Quantenmechanik, der grundlegenden Theorie der Naturgesetze im atomaren Bereich, der das menschliche Denken weit über die Physik hinaus tief greifend beeinflusst hat.

 

Report von FOCUS-Online-Experte Ernst Peter Fischer vom 16.02.2015

 

 

 

Die Biologische Anstalt Helgoland (BAH)

 

Die Biologische Anstalt Helgoland, die bereits 1892 gegründet wurde, ist seit 1998 unter dem Dach der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und damit in der Helmholtz-Gemeinschaft der Großforschungszentren.

Die kürzliche Auswertung der Helgoländer ökologischen Langzeitbeobachtungsserien zeigte, dass das Ökosystem Nordsee sich im starken Umbruch befindet, bewirkt durch global bedingte Entwicklungen wie besonders durch die durchschnittliche Temperaturerhöhung des Nordseewassers um 1.1.°C in den letzten 40 Jahren. Unsere Mission ist es deshalb, die funktionelle Biodiversität des Schelfmeeres Nordsee zu erforschen, d.h. das Funktionieren des Ökosystems besser zu verstehen und die Rolle der Arten und Artengemeinschaften in den sich rapide ändernden Nahrungsnetzen zu erklären. Experimentelle Verfahren und der Einsatz aufwendiger Analysetechniken dienen zur Szenarienbildung und sind damit Grundlage prognostischer Ansätze. Mit modernen Methoden der Langzeit-Datenerhebung und in enger Kooperation mit anderen Institutionen, die eine vergleichbare Forschung im Gebiet der Nordsee aber auch überregional verfolgen, wird die Forschung auf Helgoland somit auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, ökologische Veränderungen zu analysieren und damit Entscheidungshilfen für das Ressourcen-Management und die Umweltpolitik insgesamt bereitzustellen.

Die Langzeituntersuchungen bei Helgoland haben zum Beispiel dokumentiert, wie einige heimische Arten seltener wurden wie z.B. der Kabeljau und der Hummer.

                          "Hummerpatenschaft"

 

Für die Arterhaltung des Helgoländer Hummers vergibt die Biologische Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Institutes seit Ende 2007 Patenschaften für Junghummer. Mit einer Hummerpatenschaft wird eine Wiederaufstockung der Hummerpopulation bei Helgoland unterstützt.

In der Züchtungshalle der Biologischen Anstalt werden die kleinen Hummer vom Ei an bis zu einem Alter von 1 Jahr aufgezogen, anschließend markiert und auf dem Helgoländer Felssockel im Sommer ausgewildert. Die Junghummer haben dann eine Gesamtlänge von ca. 4 cm. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Auswilderung von Tieren dieser Größe gute Überlebens- und Entwicklungsbedingungen im Freiland vorfinden.

Bei der Übernahme einer Patenschaft wird je ein Junghummer im Folgejahr ausgewildert. Sie als Pate werden dann dazu eingeladen, den Aussetzvorgang der Jungtiere zu begleiten. Als Dankeschön für die Übernahme erhalten Sie eine Urkunde und einen Gutschein für eine Führung durch die Züchtungshalle der Biologischen Anstalt Helgoland.

Die Spende für eine einjährige Hummerpatenschaft beträgt: 25,00 €. Bitte überweisen Sie den Betrag auf folgendes Spendenkonto damit die Patenschaft verbindlich wird.  

 

      BAH                              
       Verwendungszweck: 3101 / 31544    

        IBAN=DE12 2924 0024 0349 1925 00

        BIC: COBADEFF 292

Ihre finanzielle Unterstützung ist steuerlich absetzbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Bitte füllen Sie zusätzlich dieses Formular mit Ihrer Anschrift aus:» 

» Formular „Hummerpatenschaft“


Nach Erhalt des Patengeldes geht Ihnen die Patenurkunde auf dem Postwege zu.
Das Geld aus den Hummerpatenschaften fließt mit in das Forschungsprojekt.

 

Der blaue Hummer von Helgoland

 

» Hilfe für den Hummer auf Helgoland

Pressebeitrag von Dietrich Mohaupt, Deutschlandfunk

 

» weitere Informationen:    „Helgoländer Hummer

 

Die Helgoländerin Erni Rickmers, Teilnehmerin an der Hummeraussetz-Aktion im August 2010, hat sich durch dieses Erlebnis zu einem Gedicht inspirieren lassen.

» Hier geht es zum "Ein Hummer namens Leopold"

 

 

Institut für Vogelforschung (Vogelwarte Helgoland)

Das Institut für Vogelforschung wurde als Vogelwarte Helgoland am
1. April 1910 inner­halb der Preußischen Biologischen Anstalt auf
Helgoland gegründet. Schwerpunkt der damaligen Arbeit war
die Vogelzugforschung auf Helgoland. Im Herbst 1947 erfolgte der
Umzug des Instituts nach Wilhelmshaven. Das heutige Institut für
Vogelforschung Vogelwarte Helgoland (IfV) ist zweigegliedert: Der
Haupsitz befindet sich in Wilhelmshaven-Rüstersiel,
die Inselstation auf dem Helgoländer Oberland.

» Institut für Vogelforschung

Gemeinsames Pilotprojekt:

Forschungsvorhaben: Auswirkungen der Plastikvermüllung des Lummenfelsens Helgoland und geeignete Maßnahmen zu deren Eindämmung.

Bitte zur Pressemeldung vom 9.12.2015 >>HIER<< klicken

 

 

 

Kegelrobben und Seehunde

Wurfsaison der Kegelrobben 

Alljährlich von ca. Anfang November bis ca. Anfang Januar bekommen die Kegelrobben auf der Helgoländer Düne ihre Jungen.

Auf der Helgoländer Düne kann man seit 1989 wieder regelmäßig Kegelrobben beobachten (auf der Düne halten sich meist 30 bis 70 Tiere auf). Mitte der 90er Jahre kam es erstmals zu einer Kegelrobbengeburt auf Helgoland – seitdem hat die Anzahl der Geburten zugenommen.

So nah wie auf Helgolands Düne kann man wild lebenden Robben wohl nirgends in Deutschland begegnen, denn: Seit den 70er Jahren ist die Jagd auf Meeressäuger verboten. Mittlerweile sind Generationen herangewachsen, die den Menschen nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen.

Immer früher kommen die kleinen Kegelrobben auf der Düne Helgolands zur Welt. In den ersten Lebenswochen werden die Mütter ihren Nachwuchs mit einer Milch versorgen, die einen Fettgehalt von ca. 60% hat. Dadurch nehmen die Jungen, die mit einem Gewicht von 10 bis 14 kg zur Welt kommen, 1,8 bis 2,0 kg pro Tag zu. Die Neugeborenen werden von einem sehr dichten Fell zunächst vor Kälte und Wind geschützt. Entsprechend genährt wächst dem Jungtier dann eine dicke Speckschicht, die nach drei bis vier Wochen die isolierende Funktion übernimmt.

Um die weitere Gewichtszunahme zu gewährleisten, brauchen das Jungtier und seine Mutter sehr viel Ruhe. Anfangs wird das Tier ununterbrochen von seiner Mutter bewacht und gesäugt. Nach wenigen Tagen kommt die Mutter nur noch etwa alle sechs Stunden zum Säugen. Jungtiere werden von ihren Müttern dann oft stundenlang am Strand allein gelassen. Es ist bei jedem Jungtier anzunehmen, dass die Mutter es wieder abholen wird. Dies tut sie jedoch nicht, wenn ihr Junges von Menschen umringt ist - oder womöglich angefasst wurde und nach Mensch riecht. Der Eindruck, dass ein allein am Strand liegendes Robbenjunges mutterlos ist und "dringend" menschliche Hilfe benötigen würde, ist also falsch!

Bitte beachten Sie auch unseren Spezialflyer, den Sie sich hier ansehen und herunterladen können.

Auf dem Weg zur Düne hören Sie diese Ansage auf der "Witte Kliff"

 

Kegelrobbenpatenschaften:

Um die ehrenamtliche Arbeit des Vereins Jordsand (» www.jordsand.de ) zu unterstützen, wurde vor einigen Jahren die Idee der Patenschaft für die Helgoländer Kegelrobbenbabys ins Leben gerufen.

Alle Informationen dazu finden hier

 

 

 

 

Kontakt

Kurverwaltung Helgoland


Lung Wai 28
27498 Deät Lun / Helgoland

Tel.: 04725-8143-0 (Zentrale)
Fax: 04725-8143-28

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