Die Biologische Anstalt Helgoland, die bereits 1892 gegründet wurde, ist seit 1998 unter dem Dach der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und damit in der Helmholtz-Gemeinschaft der Großforschungszentren.
Die kürzliche Auswertung der Helgoländer ökologischen Langzeitbeobachtungsserien zeigte, dass das Ökosystem Nordsee sich im starken Umbruch befindet, bewirkt durch global bedingte Entwicklungen wie besonders durch die durchschnittliche Temperaturerhöhung des Nordseewassers um 1.1.°C in den letzten 40 Jahren. Unsere Mission ist es deshalb, die funktionelle Biodiversität des Schelfmeeres Nordsee zu erforschen, d.h. das Funktionieren des Ökosystems besser zu verstehen und die Rolle der Arten und Artengemeinschaften in den sich rapide ändernden Nahrungsnetzen zu erklären. Experimentelle Verfahren und der Einsatz aufwendiger Analysetechniken dienen zur Szenarienbildung und sind damit Grundlage prognostischer Ansätze. Mit modernen Methoden der Langzeit-Datenerhebung und in enger Kooperation mit anderen Institutionen, die eine vergleichbare Forschung im Gebiet der Nordsee aber auch überregional verfolgen, wird die Forschung auf Helgoland somit auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, ökologische Veränderungen zu analysieren und damit Entscheidungshilfen für das Ressourcen-Management und die Umweltpolitik insgesamt bereitzustellen.
Die Langzeituntersuchungen bei Helgoland haben zum Beispiel dokumentiert, wie einige heimische Arten seltener wurden wie z.B. der Kabeljau und der Hummer.
"Hummerpatenschaft"
Für die Arterhaltung des Helgoländer Hummers vergibt die Biologische Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Institutes seit Ende 2007 Patenschaften für Junghummer. Mit einer Hummerpatenschaft wird eine Wiederaufstockung der Hummerpopulation bei Helgoland unterstützt.
In der Züchtungshalle der Biologischen Anstalt werden die kleinen Hummer vom Ei an bis zu einem Alter von 1 Jahr aufgezogen, anschließend markiert und auf dem Helgoländer Felssockel im Sommer ausgewildert. Die Junghummer haben dann eine Gesamtlänge von ca. 4 cm. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Auswilderung von Tieren dieser Größe gute Überlebens- und Entwicklungsbedingungen im Freiland vorfinden.
Bei der Übernahme einer Patenschaft wird je ein Junghummer im Folgejahr ausgewildert. Sie als Pate werden dann dazu eingeladen, den Aussetzvorgang der Jungtiere zu begleiten. Als Dankeschön für die Übernahme erhalten Sie eine Urkunde und einen Gutschein für eine Führung durch die Züchtungshalle der Biologischen Anstalt Helgoland.
Die Spende für eine einjährige Hummerpatenschaft beträgt: 25,00 €. Bitte überweisen Sie den Betrag auf folgendes Spendenkonto damit die Patenschaft verbindlich wird.
BAH
3491925 Konto-Nummer
29240024 BLZ Commerzbank Bremerhaven
3101 / 31544 Verwendungszweck
Vielen Dank für Uhre Unterstützung
Bitte füllen Sie zusätzlich dieses Formular mit Ihrer Anschrift aus:»
» Formular „Hummerpatenschaft“
Nach Erhalt des Patengeldes geht Ihnen die Patenurkunde auf dem Postwege zu.
Das Geld aus den Hummerpatenschaften fließt mit in das Forschungsprojekt
» weitere Informationen: „Helgoländer Hummer“
Die Helgoländerin Erni Rickmers, Teilnehmerin an der Hummeraussetz-Aktion im August 2010, hat sich durch dieses Erlebnis zu einem Gedicht inspirieren lassen.
» Hier geht es zum "Ein Hummer namens Leopold"
Das Institut für Vogelforschung wurde als Vogelwarte Helgoland am
1. April 1910 innerhalb der Preußischen Biologischen Anstalt auf
Helgoland gegründet. Schwerpunkt der damaligen Arbeit war
die Vogelzugforschung auf Helgoland. Im Herbst 1947 erfolgte der
Umzug des Instituts nach Wilhelmshaven. Das heutige Institut für
Vogelforschung Vogelwarte Helgoland (IfV) ist zweigegliedert: Der
Haupsitz befindet sich in Wilhelmshaven-Rüstersiel,
die Inselstation auf dem Helgoländer Oberland.
















