Hermann Otto ­Wilhelm Olshausen
Begründer der Archäometrie

Ich wurde im Jahr 1840 geboren und war ein deutscher Chemiker und Privatgelehrter. In eine Familie von Gelehrten geboren, folgte ich in dem Ruf und studierte Chemie in Berlin, Heidelberg und Göttingen.

Mit 24 Jahren wurde ich der Assistent von August Wilhelm von Hofmann und gründete 3 Jahre später mit Hofmann die „Deutsche chemische Gesellschaft.“

Auch für prähistorische Forschungen interessierte ich mich zunehmend. Nachdem ich mich zur Ruhe setzte, studierte ich die Zusammensetzung von prähistorischen Funden. Ich gelte daher als Begründer der „Archäometrie“. Als Mitglied der „Berliner anthropologischen Gesellschaft“ arbeitete ich an Ausgrabungen von Wikingergräbern auf Amrum.

Bei einer Ausgrabung auf Helgoland entdeckte ich einen Grabhügel aus der bronzezeitlichen Steinzeit und fand die „Steinkiste von Helgoland“. Die 2 mal 2,5 Meter große aufwendige Steinkiste besteht aus Kalkstein und wies ein Skelett im Inneren auf, ebenso Grabbeigaben in Form von einem Dolch und einer Ziernadel.

 

Über die Jahre ging das Grab verloren, jedoch entdeckte der Museumsleiter Jörg Andres 2005 in Berlin das inkorrekt aufgebaute Steinkistengrab und ließ eine 1 : 1 Replik anfertigen. Das 70.000 € teure Unterfangen wurde von dem Museum Helgoland, der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und von privaten Unterstützern finanziert.

2014 wurde ein Film über die Geschichte des Steinkistengrabes veröffentlicht und ist ebenfalls als DVD in der Tourist Information auf Helgoland erhältlich. “Das Geheimnis des Steinkistengrabes”

 

(*19.Juni 1807; † 31.März 1869)

 

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

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