Heinrich Gätke
Ornithologe

Mein Name ist Heinrich Gätke, im 19. Jahrhundert war ich ein Ornithologe und Maler. Bei meiner kaufmännischen Ausbildung in Berlin lernte ich den Landschaftsmaler Karl Blechen kennen und wurde zu seinem Schüler.

Ich änderte prompt meine Berufspläne und reiste 1837 das erste Mal nach Helgoland. Nachdem ich mich zunächst auf die See als Objekt für meine Zeichnungen konzentrierte, stieg ich auf rastende Zugvögel um. In den nächsten Jahren pflegte ich Kontakte zu deutschen und englischen Ornithologen und arbeitete daran, eine umfangreiche Vogelbalg– Sammlung zusammenzutragen und meine Arbeit zu publizieren. Ich äußerte Thesen im Bereich der Ornithologie und befasste mich mit der „Wanderfähigkeit der Vögel“

Viele Jahre hatte ich dem englischen Gouverneur Sir Henry Maxse als Sekretär gedient, der mich nun verdächtigte, der britischen Herrschaft der Insel nicht wohlgesonnen zu sein und Stimmung für eine deutsche Übernahme zu machen.

Ob die Anschuldigungen der Wahrheit entsprachen, ist nicht bekannt.

Mein erstes Buch „Die Vogelwarte Helgoland“ erschien im Jahr 1891 und im gleichen Jahr kaufte die preußische Regierung meine Sammlungen für das Museum der Biologischen Anstalt auf Helgoland. Leider fielen 1944 große Teile der Sammlung den Bomben des 2. Weltkrieges zum Opfer. Mein Verwandter Theodor Fontane beschrieb mich als „König der Insel“. Heute sind Stücke meiner Sammlung im „Wattenmeerhaus“ in Wilhelmshaven zu besichtigen und eine Straße trägt auf Helgoland meinen Namen.

 

(*19.Mai 1814; † 01.Januar 1897)

 

Quelle: Wikipedia

https://deutsche-biographie.de

 

 

 

 

 

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