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Projekt „Hummerpatenschaften auf Helgoland“

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5. August 2013

Pressemeldung
V.i.S.d.P.
Kurverwaltung Helgoland
Tourismusdirektor
Klaus Furtmeier
Lung Wai 28, 27498 Helgoland
Telefon: 04725/808-20
tourismusdirektor@helgoland.de
www.helgoland.de

Projekt „Hummerpatenschaften auf Helgoland“ – Rund 190 Paten waren beim Auswilderungstermin am 3. August 2013 mit dabei


Die Hummerpatenschaften wurden im Frühjahr 2017 eingestellt

Helgoland, 5. August 2013
Nach den erfolgreichen Aktionen in 2008 bis 2012 wurden bei prächtigstem Wetter am Sonnabend des 3. August 2013 von Mitarbeitern der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH) des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung auf Helgoland 415 aufgezogene Junghummer ausgewildert. Die Tiere wurden zunächst in der Züchtungshalle der BAH in Transportgefäße gesetzt. Gegen 21.15 Uhr legte das institutseigene Motorboot „Aade“ mit den Hummern an Bord ab und fuhr – begleitet von Helgoländer Börtebooten mit den Paten an Bord – über die Helgoländer Reede Richtung Norden, wo dann die farbmarkierten Tiere unter dem Beifall aller Anwesenden in die Freiheit entlassen wurden.

Begleitet wurde diese Aktion von 190 Hummerpaten, die zuvor über den Termin informiert wurden. „Die meisten der Paten (einige davon waren das erste Mal auf Helgoland) reisten extra zu diesem Ereignis an“, freute sich Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier, der selbst natürlich auch Hummerpate ist und die anwesenden Paten begrüßte.

Seit Dezember 2007 bieten die BAH und die Kurverwaltung Helgoland als Kooperationspartner Patenschaften für Hummer an.

Bisher haben gut 1.600 Freunde dieser Krebsart eine Patenschaft für den Hummernachwuchs übernommen. Sie unterstützen damit finanziell die Aufstockung des Helgoländer Wappentieres. Für einen Jahresbeitrag von nur 25 € können Hummerpaten das Projekt weiter unterstützen.

Im Labor der BAH ziehen Wissenschaftler Hummer aus dem Ei über frei schwimmende Larvenformen bis hin zum bodenlebenden Junghummer auf.

„Bevor die Tiere ins Freiland entlassen werden, bekommen sie eine Farbmarkierung, die dazu dient, sie später von Wildfängen zu unterscheiden“, so Dr. Isabel Schmalenbach, die die Fänge der eng kooperierenden Helgoländer Hummerfischer und die vom Institut gefangenen Hummer begutachtet, um über das Verhältnis von markierten Hummern im Gesamtfang die Anzahl der auf dem Felssockel vorkommenden Tiere zu berechnen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass einjährige Jungtiere im Freiland gute Überlebens- und Entwicklungsbedingungen vorfinden.

Die Übernahme einer Hummerpatenschaft ist denkbar einfach: Auf der Internetseite http://www.helgoland.de/ kann sofort eine Patenschaft übernommen werden!

Text: Klaus Furtmeier und Biologische Anstalt Helgoland
Bilder:Fotograf: Uwe Nettelmann, Alfred-Wegener-Institut
Eine Bildergalerie vom Aussetzen gibt es auf nachfolgender Webseite des Alfred-Wegener-Instituts: http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/kurzmeldungen/2013/august

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