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Jahresrückblick 2007 und Ausblick 2008

1. Januar 2008

INHALTSÜBERSICHT:
A) In Zahlen ausgedrückt
B) Lohnende Investitionen in die touristische Zukunft Helgolands
C) Ausblick auf die Wintersaison 2008/2009
D) Neue Pauschale „Kegelrobben-watching“ im Winter 2008/2009

A) In Zahlen ausgedrückt
Das Tourismusjahr 2007 muss für Deutschlands einzige Hochseeinsel wohl als recht problematisch bezeichnet werden – aber kann auch als das Jahr der Veränderungen, die sich für die nächsten Jahre nachhaltig positiv auswirken sollten, gesehen werden. Denn im vergangenen Jahr wurde viel in den Tourismus der Insel investiert und neue Initiativen entwickelt.
Nüchtern in Zahlen ausgedrückt ist festzuhalten, dass Helgoland einen Rückgang bei den Gästeankünften von insgesamt 23,2% zu verkraften hatte. Steuerten im Jahre 2006 noch 431.000 Ausflugs- und Übernachtungsgäste die Insel an, waren es ein Jahr später rund 97.000 weniger.
Erfreulich hingegen die Anzahl der Übernachtungen, die mit rund 202.000 gegenüber dem Vorjahr (ca. 209.000) relativ stabil gehalten werden konnte. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass die Insel für übernachtende Gäste immer interessanter wird! Die 202.000 Übernachtungen wurden in 2007 mit insgesamt 334.000 Gästeankünften generiert (Index Übernachtung je Gästeankunft: 0,60), wohingegen für 209.000 Übernachtungen aus dem Vorjahr rund 431.000 Gästeankünfte (Index: 0,49) „benötigt“ wurden.
Der dramatische Rückgang bei den Gästeankünften ist vor allem auf die Unbilden des Wetters (insbesondere in der Hauptsaison) zurückzuführen. So gab es sage und schreibe insgesamt 138 „Ausfalltage“, an denen entweder gar keine oder nur teilweise Schiffe die Insel ansteuern konnten!
Nach einem vielversprechenden Saisonauftakt in den ersten fünf Monaten 2007 (der Sommer fand klimatisch im April und Mai statt) gingen die Gästezahlen bis Ende September 2007 rapide bergab. Alleine in den am stärksten frequentierten Monaten Juni bis September betrug der Rückgang bei den Ankünften 31,5% (2007: 227.383, 2006: 331.818 Ankünfte).

Als durchaus positiv bezeichnet Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier die Gästestatistik der ersten beiden Monate des laufenden Jahres: Bei den Gästeankünften (4.754 im Januar/Februar 2008) gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von gut 9%; vergleicht man die Zahlen des laufenden Jahres mit denen des Jahres 2005, ist sogar ein Zuwachs von fast 30% festzustellen (sh. dazu auch die Anlage). Als absoluter Glücksfall kam der Insel der sog. Babyboom der Kegelrobbenkolonie auf Helgolands Düne zugute.
Ergebnisse, die für die Zukunft durchaus Mut machen, zeigen sie doch eindrucksvoll, dass Wintertourismus auf Helgoland durchaus stattfindet!

B) Lohnende Investitionen in die touristische Zukunft Helgolands
Die Insel selbst sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. Im Juli 2007 wurde das aufwändig sanierte Meerwasserschwimmbad „Mare Frisicum Spa Helgoland“ seiner Bestimmung übergeben. 7,7 Millionen Euro wurden investiert, über 5 Millionen Euro der Gesamtkosten trug hierbei das Land Schleswig-Holstein. Seit Sommer 2007 freuen sich Besucher über die breite Liegewiese direkt am Meer, den vergrößerten Saunabereich im ersten Stock des ehemaligen Kurmittelhauses und einen Whirlpool mit Meeresblick auf dem Dach des Gebäudes. Die neue Anlage hilft auch, die Umwelt zu schonen: Statt eines großen Schwimmbeckens stehen im Sommer zwei kleinere zur Verfügung. Im Herbst und Winter bleibt eines geöffnet, das nachts abgedeckt werden kann. Bereits jetzt kann festgehalten werden, dass das neue Schwimmbad die Attraktivität der Insel nachhaltig erhöht und das Nebensaison- und Wintergeschäft belebt hat. Zudem hat sich gezeigt, dass die Investition im Schwimmbad wie eine Initialzündung für die gesamte Insel gewirkt hat. So wurden alleine in 2007 rund drei Millionen Euro in qualitätssteigernde Maßnahmen des Beherbergungsgewerbes investiert.

Ebenfalls bestens bewährt hat sich das neue Bungalowdorf auf der Düne. Die ersten fünf der Ferienhäuser erfreuten sich während der Saison einer Belegungsquote von über 90%. Bereits ab dem 1. April 2008 können weitere zehn Bungalows angemietet werden und zum Saisonstart 2009 wird das neue Bungalowdorf dann 25 Häuser umfassen. Parallel dazu werden Zug um Zug die in die Jahre gekommenen Ferienhütten entfernt und der auf diese Art und Weise freiwerdende Platz „der Natur zurückgegeben“. Die gemütlichen Holzhäuschen sind 34 bis 55 Quadratmeter groß und komplett eingerichtet. Nur wenige Schritte trennen sie vom weißen Strand und der Nordseebrandung – und von der Kegelrobben- und Seehundskolonie, die in unmittelbarer Nachbarschaft lebt. Insgesamt werden 3 Mio. Euro für den Bau des neuen Feriendorfes veranschlagt. Und noch eine gute Nachricht: Auch wenn das Sturmtief Tilo am 9. November 2007 am Nordstrand der Düne erhebliche Spüren der Verwüstung hinterlassen hat, wird pünktlich zum Saisonstart alles wieder in perfektem Zustand sein. Für das Wochenende 18./19. April 2008 werden zudem zahlreiche freiwillige Helfer vom Festland erwartet, die sich nach dem Sturm Anfang November 2007 spontan bereit erklärt haben, aktiv Hand anzulegen, wenn es darum geht, die Düne wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen.

C) Ausblick auf die Wintersaison 2008/2009
Obwohl der Saisonauftakt für Frühjahr und Sommer noch bevorsteht, blickt Tourismusdirektor Klaus Furtmeier schon auf die reizvolle und ruhige Nachsaison. Nicht zuletzt aufgrund der bisher recht erfolgreich verlaufenen Wintersaison 2007/2008 wird es auf Initiative von Hotelier Detlev Rickmers („Rickmers Insulaner“) erstmalig eine Wintersaison-Auftaktveranstaltung. Zum Auftakt des „Helgoländer Hochseewinters“ ist in Kooperation mit der Kurverwaltung am 25. Oktober 2008 unter anderem ein großes Knieperessen in der Nordseehalle vorgesehen. Geplante weitere Bausteine des Angebotes sind u.a. ein Ausflug zur Düne, ein Eintritt in das Meerwasserschwimmbad „Mare Frisicum Spa Helgoland“ sowie ein Besuch der Hummerzuchtstation oder des Lehraquariums der Biologischen Anstalt .
Die Beteiligten sind sich sicher, dass sich die wiederkehrende Wintersaison-Auftaktveranstaltung erfolgreich etabliert und Hotels, Restaurants oder auch Einzelhändler sich der Initiative anschließen und vermehrt auch im Winter öffnen.

D) Neue Pauschale „Kegelrobben-watching“ im Dezember 2008 / Januar 2009
Bereits jetzt kann das neue Pauschalangebot telefonisch (Helgoland Touristik: 0180-5643737) oder online auf www.helgoland.de gebucht werden; die Wintergäste erleben – unter fachkundiger Begleitung des Naturschutzbeauftragten und des Vereins „Jordsand“ – die Geburt und die Aufzucht der Kegelrobben aus nächster Nähe. Das Angebot enthält folgende Leistungen:

– Schiffsreise Cuxhaven – Helgoland – Cuxhaven
– 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel/Pension
– Dünenführung zu den Robben mit den Naturschutzbeauftragten
– Inselführung
– Besuch des Aquariums des Alfred-Wegener-Instituts
– Eintritt in das Meerwasser-Schwimmbad “mare frisicum spa helgoland”
Die Anreise ist jeweils mittwochs am 3., 10. und 17. Dezember 2008 sowie jeweils mittwochs am 7., 14. und 21. Januar 2009; der Preis pro Person beträgt 149,00 € (Einzelzimmeruzschlag einmalig 10,00 €).

Klaus Furtmeier
Tourismusdirektor
(tourismusdirektor@helgoland.de)

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