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Helgolands Düne mit neuem Rekord an Babyrobben

29. Februar 2016

Pressemeldung
V.i.S.d.P.
Kurverwaltung Helgoland
Tourismusdirektor Klaus Furtmeier
Lung Wai 28, 27498 Helgoland
Telefon: 04725/808-20
tourismusdirektor@helgoland.de
www.helgoland.de

Ende der Kegelrobben-Wurfsaison auf Helgolands Düne mit neuem Rekord an Babyrobben

Helgoland, 29. Februar 2016 – Mit exakt 317 Robbenbabys vermeldet Deutschlands einzige Hochseeinsel einen neuen Höchststand bei den Robbengeburten (im Vorjahr waren es nach Angaben des Vereins Jordsand e.V. 247 junge Kegler). Die Wurfsaison dauert in der Regel von Anfang November bis Ende Januar / Mitte Februar.
„Mit der zunehmenden Anzahl an Jungtieren wie auch der steigenden Zahl der Wintertouristen nehmen auch die Herausforderungen für alle Beteiligten zu, um auch in Zukunft ein harmonisches Nebeneinander von Mensch und Tier zu gewährleisten“, resümiert Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier.
Hierbei setzen alle Beteiligten primär auf Information und Kommunikation. Diese wird in bewährter Manier von den Seehundjägern und dem Verein Jordsand e.V. gewährleistet – neu ab diesem Winter kam auch die Dünenrangerin der Gemeinde Helgoland, Katharina Tilly, zum Einsatz.
Eine spezielle Durchsage (auch auf Englisch) auf der gemeindlichen Dünenfähre „Witte Kliff“ informierte zusätzlich die Gäste auf ihrem Weg zur „Kegelrobben-Kinderstube“, zudem gibt der kostenlose Faltprospekt der Kurverwaltung „Kegelrobben auf Helgoland“ weitere nützliche Tipps und Verhaltensmaßregeln.
Während der stärksten Geburtsphase (ca. drei Wochen) im Dezember wurden die Dünenbesucher fall- und bedarfsweise (z.B. bei entsprechenden Hochwasserlagen) zudem über eine alternative Wegeführung informiert und gebeten, den Nordstrand für ihren Spaziergang zu meiden. Hierfür wurden z.B. bereits vor einiger Zeit am Nordstrand Aussichtsplattformen errichtet. Zu einer Sperrung der Strände kam es jedoch an keinem einzigen Tag.

Alle Jahre wieder verwandelt sich die Helgoländer Düne zur Kinderstube für die Kegelrobben. Die Jungen sind absolute Publikumslieblinge und nicht selten reisen nur wegen ihnen viele Gäste an, um dem einzigartigen Wildniserlebnis beizuwohnen.
Besonders von der Mutter-Kind-Bindung der ersten Lebenswochen hängt das Überleben der jungen Kegler ab: In den ersten Wochen werden die Jungen regelmäßig gesäugt und benötigen unbedingt Ruhezonen. Nach vier Wochen sind die Jungen dann bereits selbständig und liegen allein auf der Düne. Gleichzeitig findet die Paarung der Kegelrobben statt, wobei die Bullen ihre Kraft in kleinen Kämpfen am Strand demonstrieren. Zudem können die Weibchen durchaus aggressiv werden, um ihre Jungen zu schützen.

Text: Klaus Furtmeier

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