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Der Seehund – Meeressäuger auf Helgoland
Robben & Seehunde

Putzig und in der Überzahl: Seehunde auf Helgoland

Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben und sind die kleinere der beiden in der Nordsee vorkommenden Robbenarten. Seehunde sind weiter verbreitet als Kegelrobben und auf der Nordhalbkugel sind der Atlantik und der Pazifik ihr Zuhause. Ausgewachsene Tiere fressen ausschließlich Fische, etwa Sardinen, Heringe, Lachse und Dorsche. Im Wattenmeer gehören hauptsächlich Plattfische und Grundeln auf den Speiseplan. Bis zu drei Tage gehen sie dafür auf die Jagd und schwimmen dazu dutzende Kilometer hinaus in die Nordsee. Im Wattenmeer und auch auf der Helgoländer Düne machen Seehunde dann auch ebenso lange Rast, bevor die Jagd erneut beginnt. Jungtiere hingegen fressen vor allem Krebse, Garnelen und Weichtiere wie Würmer, Schnecken, und Muscheln. Seehunde haben dreigespitzte Zähne, die ihnen erlauben, Krustentiere und Muscheln zu knacken.

Helgoland ist für ungestörte Ruhepausen wie gemacht: Im Gegensatz zu vielen kleineren Sandbänken ist die Düne vor Wind geschützt und bietet den Tieren ausreichend Raum zum Leben. Auf der Insel beobachten Besucher aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit also überwiegend Seehunde. 

Highlight auf Helgoland: Seehundbabys im Wattenmeer

Tier- und Naturliebhaber bekommen auf Helgoland wahrlich etwas zu sehen: Jedes Jahr von Mai bis Juli werden die Seehundbabys im Wattenmeer geboren, noch ein paar Monate bevor die Kegelrobben ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Im Wattenmeer werden die Jungtiere fast immer auf den Sandbänken geboren. Wir sehen sie also erst, wenn sie mit ihren Müttern wandern. Für Gäste auf der Insel ist das ein einmaliger Anblick und viele Fotografen versammeln sich auf der Düne, um dieses Erlebnis zu fotografieren und festzuhalten.

 

Die Jungtiere müssen innerhalb weniger Stunden schwimmen können, deshalb legen sie die Lanugo (eine Schutzschicht für die Haut) während des Geburtsvorganges bzw. kurz davor im Mutterleib ab. Sie liegen also mit dem beige-grauen Schwimmfell zwischen den Müttern und sind nur durch die Größe zu unterscheiden. Vier bis fünf Wochen werden die Jungtiere an Land gesäugt, danach sind sie auf sich alleine gestellt. Ist das Jungtier abgestillt, kann sich die Mutter wieder paaren. Dies passiert im Wasser, nach einem Jahr wird ein neues Jungtier geboren. Zunächst sind aber die Robben dran.

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