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Die „etwas andere Therapie“ eines Parkinson-Patienten der Paracelsus-Nordseeklinik

18. Mai 2013

Presseinformation:

Die „etwas andere Therapie“ eines Parkinson-Patienten der Paracelsus-Nordseeklinik auf Helgoland

Helgoland, 18. Mai 2013 – Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier staunte nicht schlecht, als er Ende April in der Paracelsus-Nordseeklinik Helgoland einen ganz besonderen Menschen kennenlernte, der etwas Großartiges geschaffen hatte, nämlich ein wunderschönes und detailgetreues Modell des Helgoländer Binnenhafens inkl. der Frachtmole im Maßstab H0 / 1 : 87.
Es zeigt einen Ausschnitt der Hafenstraße mit den Hummerbuden, den Invasorenpfad und den Binnenhafen mit der Frachtmole. Als Vorlage dienten hierbei rund 150 Fotografien, Baubeginn war 2011. Bemerkenswertes Detail: Alle Häuser und Lagerschuppen wurden auf Bierdeckeln mit Holzleisten gearbeitet und verstärkt (Fenster und Türen ausgeklinkt) und anschließend mit entsprechenden Bau- und Dachplatten verkleidet – eine architektonische Meisterleistung!
Während einer Bauzeit von rund 2 Jahren mit rund 2.000 Arbeitsstunden schuf Friedrich U. aus Braunschweig, seit einigen Jahren Parkinson-Patient der Paracelsus-Klink Helgoland, das Modell. Furtmeier nahm gerne den Vorschlag von Friedrich U. auf und bat das Helgoländer Transportunternehmen „EMT“, das Modell von der „Klinikwerkstatt“ ins Rathaus zu bringen. „Dort wurde es Anfang Mai der interessierten Öffentlichkeit präsentiert und ist seitdem das meistfotografierte Objekt auf der Insel“, freut sich Klaus Furtmeier. Der ebenfalls anwesende Erbauer Friedrich U. meinte dazu: „Für mich als Parkinson-Patient, der seit einigen Jahren für jeweils mehrere Wochen nach Helgoland kommt, war das Erschaffen dieses Modells meine ganz persönliche und individuelle Therapie; schließlich gilt es gerade für mich, meine Fingerfertigkeit zu trainieren und möglichst lange beizubehalten. Ich freue mich sehr, dass es auf Helgoland bleibt, denn schließlich kann es eigentlich dafür keinen besseren Platz geben.“
Spontan hat sich übrigens die Fa. EMT mit Geschäftsführer Heiko Ederleh entschlossen, dem Modellbauer einen großen Teil der Materialkosten zu ersetzen. Es wird nun noch mit einer schützenden Plexisglashaube versehen und dann seinen endgültigen Standort finden.
Mit seiner überschaubaren Größe bietet die Paracelsus-Nordseeklinik Helgoland einen familiären Charakter – so wird ein intensiver Austausch zwischen den Patienten, den behandelnden Ärzten und den examinierten Pflegekräften ermöglicht.
Die neurologische Spezialabteilung für Parkinsonkranke ist wichtiger Bestandteil dieser Klinik, dem Gesundheitszentrum auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Die individuelle medikamentöse Einstellung der Patienten ist die Hauptaufgabe, als Ergänzung werden Begleittherapien und alternative Behandlungsmethoden angeboten. Die Klinik leistet als Akut-Krankenhaus mit kompetenten Teams und technisch hochwertiger Ausstattung auch Hilfe in den Bereichen der Inneren Medizin, der Chirurgie als auch der Unfallchirurgie.
Die Paracelsus-Nordseeklinik hält für Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen 33 und für Patienten mit anderen Erkrankungen 10 Betten bereit.

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