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Trotz teilweise anderslautender Pressemeldungen bestand im übrigen für die Gäste und Bewohner auf der Insel zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung, schließlich war man auf den Sturm vorbereitet und die entsprechenden Einsatzkräfte informiert.

Bereits am frühen Samstagmorgen konnten die Verantwortlichen der Gemeinde Helgoland aus Politik und Verwaltung unter Führung von Bürgermeister Frank Botter eine erste Besichtigung der vorgelagerten Düne durchführen. 

Als erstes Ergebnis muss nüchtern festgestellt werden, dass der Nordstrand der Düne auf einer Länge von ca. 1.100 Metern verschwunden ist und erhebliche Teile des Dünengürtels, der das Hinterland schützt, durch die Kraft des Sturmes und des Hochwassers in erhebliche Mitleidenschaft gezogen wurden. Der  Bürgermeister bezifferte die Sandverluste vorsichtig mit rd. 150.000 Kubikmetern. 

Auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter-Harry Carstensen hatte sich bereits am Freitag telefonisch bei Frank Botter über die Lage erkundigt und ihn gebeten, mit der nötigen Sorgfalt die Schadensbilanz zu ziehen und sich dann mit den zuständigen Stellen des Landes abzustimmen.

Gemeinsam wird man die Situation analysieren und notwendige Maßnahmen besprechen. Die Frage der Finanzierung wird dabei auch einen breiten Raum einnehmen müssen. „Wir werden alles tun, damit unsere Inselgäste zur Hauptsaison 2008 ihren gewohnt schönen Strand wieder vorfinden. Das wird unser Ziel sein,“ so Horst Asmussen, der Vorsitzende des Bade- und Verkehrsausschusses der einzigen deutschen Hochseeinsel.