Das Projekt iTransfer startete im Dezember 2010 und besteht aus 17 Partnern aus fünf Ländern des Nordseeraums.
Förderprogramm: Interreg IVB North Sea Region Programme
Priorität 3: Verbesserung der Erreichbarkeit in der Nordseeregion
Handlungsfeld: 3.1. Verbesserung der regionalen Erreichbarkeit
Ziele und Inhalte:
Verbesserung lokaler Fährverbindungen durch erweiterte operationelle Konzepte und innovative Technologien.
Die Verbesserung des Fahrverkehrs auf Wasserwegen ist ein zentrales Thema in der Nordsee-Region. Dies soll zu einer nachhaltigen Erreichbarkeit von Regionen führen, die ansonsten schwer zugänglich bzw. schlecht erreichbar sind.
Weitere Ziele sind:
Die iTransfer Partner verfolgen eine umsetzungsorientierte Herangehensweise, um die Erreichbarkeiten auf dem Wasserweg möglichst nachhaltig zu verbessern. Dazu gehört auch:
- Förderung von Technologieentwicklung (Fähren und Anlegestellen),
- Verbesserung des Betriebs (Integration mit öffentlichen Verkehrsmitteln & Aufbau von Fährverbindungen) als auch
- Bewältigung von Problemen bei Verfahrensweisen/ Richtlinien (z.B. Ausschreibung von Fährdiensten & barrierefreien Zugang für behinderte Menschen) auf nationaler und EU-Ebene.
Der Nordseeraum hat erhebliche Kapazitäten für den Wasserverkehr über Flüsse und Flussmündungen. Neue Fährverbindungen könnten neue Ziele für Passagiere anbieten und die Vernetzung/Verbindung mit Städten, Inseln oder Inlandszielorten über Wasserwege verbessern.
Regionale, nationale und europäische Programme, Verfahrensweisen und Strategien zum Thema Nachhaltigkeit verlangen eine starke Verringerung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Wirtschaft, Handel und Tourismus hingegen wünschen sich mehr und bessere Erreichbarkeiten auch entlegener Orte und eine stärkere Vernetzung der bestehenden Fährverkehre. Das i-transfer-Projekt führt diese Interessenlagen zusammen und sucht gemeinsam nach umweltverträglichen Wegen verbesserter nachhaltiger Fährverkehre. So ist es z. B. beim Anlaufen von einigen Nordsee-Inseln, wie Terschelling und Helgoland, die in Naturschutzzonen liegen, und zudem auf eine ökologisch ausgerichtete Fährtechnologie achten müssen. Öffentliche Verwaltungen suchen daher nach verbesserter Zugänglichkeit zu Inseln; die Betreiber von Fährverkehren suchen nach einer geeigneten Fährtechnologie, die einen innovativen und wirtschaftlich tragfähigen Betrieb ermöglicht, wie z.B. die Kombination von reduziertem Kraftstoffverbrauch (oder sogar neue Kraftstoff-Konzepte), niedrige CO2-Emissionen und weniger Wasserverbrauch, um die Flora und Fauna in der Nähe des Ufers zu schützen.
zentrales Thema: Verbesserung Fährverkehr auf Wasserwegen in der Nordseeregion und nachhaltige Erreichbarkeit der beteiligten Regionen durch ...
neue Fährverbindungen.
Lead Partner (Federführender Begünstigter)
Institute for Sustainability, London, United Kingdom
Deutsche(r) Partner:
Kurverwaltung Helgoland
Magistrat Bremerhaven, Referat für Wirtschaft
Weserfähre GmbH Bremerhaven
BIS GmbH, GB III Bremerhaven Touristik
Hal över, Gesellschaft für innovative Stadttouristik mbH, Bremen
Sonstige Partner International
Gravesham Borough Council, United Kingdom
South East of Scotland Transport Partnership SESTRAN, United Kingdom
Thames Gateway Institute for Sustainability, United Kingdom
Stagecoach, United Kingdom
Kent County Council, United Kingdom
Rederij Doeksen, Netherlands
Damen Shipyards Gorinchem, Netherlands
Rijkswaterstaat, Netherlands
Terschelling City Council, Netherlands
Sönderborg, Denmark
Port of Oostende, Belgium
Website: » www.interreg-nordsee.de/index.html
Laufzeit:
01/10/2010 - 30/09/2013
Gesamtbudget:
4.575.650 Euro davon ERDF 4.575.650 Euro
Das Gesamtvolumen des Interreg IV B Nordseeprogramms 2007 – 2013 beträgt ca. 297 Mio. Euro, davon stehen rund 139 Mio. Euro Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Projekte erhalten eine Kofinanzierungsrate von 50 % in den Themenschwerpunkten Innovationsförderung, zukunftsfähiges Management der Umwelt, Verbesserung der Erreichbarkeit in der Nordseeregion sowie nachhaltige und wettbewerbsfähige Städte und Regionen.
Kontakt:
Klaus Furtmeier, Kurverwaltung Helgoland (2. Subpartner der BIS GmbH)
Lung Wai 28, 27498 Helgoland
tourismusdirektor(at)helgoland.de
Claudia Harms, Referat für Wirtschaft
Elbinger Platz 1, 27570 Bremerhaven
claudia.harms(at)magistrat.bremerhaven.de
Jochem Schöttler, Franziska Stenzel, BIS Bremerhaven Touristik
H.-H.-Meier-Straße 6, 27568 Bremerhaven
schoettler(at)bis-bremerhaven.de ; stenzel(at)bis-bremerhaven.de
Dieter Stratmann, Hal över (1. Subpartner der BIS GmbH)
Schlachte 2, 28195 Bremen
info(at)hal-oever.de
Jürgen Wissmann, Weserfähre GmbH
Zur Hexenbrücke 11, 27570 Bremerhaven
juergen.wissman(at)bremerhavenbus.de








