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„Deät Welkoam Lun“

ca. 94.500 m2 Gesamtfläche                (ca. 10 Fußballfelder).

Erhalt des typischen Zwei-Insel-Charakters mit Hauptinsel, Düne und Reede (Durchfahrt)

Geringer Eingriff in die Natur mit Felswatt, Flora und Fauna.

Nähe zum Ortskern und eine attraktive Anlande-, Shopping- und Übernachtungsinfrastruktur für Gäste und neue Inselbewohner.

 

„Hochseewelt Helgoland“

ca. 295.000 m2 Gesamtfläche                  (ca. 30 Fußballfelder)

Helgoland und Düne werden verbunden zu einer neuen Hochseewelt mit großem  Wasser-sportangebot

Eine jahreszeit- und wetterunabhängige Verbindung der Inseln

Neue Wohn- und Tourismusflächen eingebettet in großzügige Natur-, Frei- und Erlebnisflächen

 

Pressemeldung                                                                                   Gemeinde Helgoland

Bürgermeister

Jörg Singer

Lung Wai 28, 27498 Helgoland

Telefon: 04725/808-30

Telefax: 04725/808-33

Email: » j.singer‎ @ ‎ gemeinde-helgoland.de

www.helgoland.de

Die Helgoländer wollen mehr.

 

Das Interesse an der ersten Einwohnerversammlung im neuen Jahr war riesengroß. Anlass dafür war die Antrittsrede des neuen Helgoländer Bürgermeisters Jörg Singer und die mit Spannung erwartete Vorstellung und Diskussion von zwei Land-Gewinnungs-Szenarien. Eine Variante kannten viele Helgoländer bereits. Das sogenannte Präferenzszenario war von der Lenkungsgruppe in 18 Monaten aus vier Varianten als bestmöglich-realisierbare Kompromisslösung entwickelt worden. Dieser Vorschlag führt Ende letzten Jahres auf der Insel zu heftigen Diskussionen. Eine zweite Initiative aus der Bürgerschaft startete und kündigte an, ihren Vorschlag „Hochsee-Welt“, der eine Verbindung von Hauptinsel und Düne vorsieht, öffentlich zur Diskussion zu stellen.

Zu Beginn ging es Bürgermeister Singer in seiner Antrittsrede um „alte Werte und neue Perspektiven“. Dabei zeigte er auf, wie die Zukunftsreise der Insel aussehen kann und machte deutlich, dass mit Sauberkeit, Freundlichkeit und Qualität schon heute begonnen werden kann. Dann skizzierte er Schritte, wie in Zukunft einmal wieder mehr Menschen auf der Insel leben können und stellte dar, wie sich die Insel von einem mondänen Seebad des letzten Jahrhunderts zu einer modernen Meereswelt mit Erholungs-, Erlebnis- und Lebensangeboten entwickeln kann.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Präsentation der beiden Helgoländer Jürgen Jagdhuber und Kay Martens, die intensiv mit den Bürgern das Pro und Kontra für das Präferenzszenario bzw. die Inselverbindung diskutierten. In einer Plenumsdiskussion – „hart aber herzlich“ – wurde deutlich, dass die Mehrheit eine wesentliche Veränderung auf Helgoland fordert. Diese wurde besonders deutlich durch eine abschließende Meinungsbildung, bei der die überwiegende Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Hochsee-Welt ein deutliches Zeichen setzte. Da viele Bürger ihre Stimme für keine der beiden Vorschläge geben wollten, wird eine weitere angeregte Zukunftsdiskussion in den nächsten Wochen erwartet. Im April wird Jörg Singer seinen Insulanern die nächsten Ergebnisse des Regionalen Entwicklungskonzeptes vorstellen und möchte dann allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, eine Entscheidung zur Zukunft Helgolands zu treffen.