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Berichterstattung der „taz“

Helgolands Tourismusdirektor spricht Einladung an alle „taz“-LeserInnen aus

 

(Helgoland, 5. Juni 2011) – Eine Welle der Empörung löste der Bericht der „taz“-Redakteurin Petra Schellen aus. In der Ausgabe der „taz“ vom 31. Mai 2011 war unter der Überschrift „Die Insel der roten Köpfe“ u.a. vom vermeintlichen Alkoholproblem der Helgoländer zu lesen. Es folgte eine Welle der Entrüstung, die sich zum Beispiel in Form zahlreicher Kommentare auf der „taz“-Homepage und anderen Foren niederschlug.

Bereits am 1. Juni 2011 wandte sich Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier mit einem „Offenen Brief“ (nachzulesen u.a. im Bereich „Presse“ auf der offiziellen Homepage der Kurverwaltung » www.helgoland.de) an die „taz“ und forderte eine Stellungnahme bzw. eine Entschuldigung. Bis zum Sonntagnachmittag des 5. Juni war allerdings keine entsprechende Antwort von der „taz“ eingegangen, die vielmehr noch einen (weiteren Artikel) draufsetzte: So war in der Ausgabe vom 2. Juni unter der Überschrift „Helgoland unter“ folgendes nachzulesen: „…zu einem Zerwürfnis gekommen, das zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen führen könnte.“ Und weiter: „Wahrlich ein nettes Völkchen! Fast könnte man meinen, der taz wäre gelungen, woran die Royal Air Force gescheitert war: Helgoland dem Meeresboden gleichzumachen.“ Der gleiche Artikel war übrigens in der Nord-Ausgabe der „taz“ vom 3. Juni unter der Überschrift „Shitstorm über Helgoland“ erschienen (Anmerkung: „shitstorm“ wird üblicherweise gleichgesetzt mit „Protest in elektronischer Form“, „mediale Kriegsführung“ oder eben auch „eine Menge Sch…“).

Nachdem in der Ausgabe des Pinneberger Tageblatts vom 4. Juni 2011 unter anderem folgendes nachzulesen war: „… zurückzunehmen hat Schellen nichts. Der Aufforderung Furtmeiers, sich zu entschuldigen, wird sie wohl nicht nachkommen. ‚Ich reagiere gar nicht‘, sagt sie.“ geht man auf der Insel auch davon aus, dass es vonseiten der „taz“ keine offizielle Stellungnahme mehr geben wird.

Derweil beschäftigt sich Helgolands Tourismusdirektor Furtmeier mit dem, wofür er eigentlich zuständig ist, nämlich mit dem touristischen Inselmarketing.

Dazu zählt auch, dass neue Helgoland-Urlauber gewonnen werden – und genau aus diesem Grunde sprach Furtmeier mittels einer Anzeige, die am 6. Juni 2011 in der „taz“ erscheinen wird, allen LeserInnen eine persönliche Einladung aus: Mit dem Slogan „und Probleme bleiben zuhause“ wird auf die Urlaubsideen unter » www.helgoland.de hingewiesen.