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170 Jahre Deutschlandlied - Veranstaltung in der Bücherei am 26.08.

Helgoland, 24. August 2011 – Eine kleine aber feine Veranstaltung wird es aus Anlass des 170jährigen Jubiläums des Deutschlandliedes am 26. August um 20 Uhr in der Bücherei geben.

Das Deutschlandlied, eigentlich das Lied der Deutschen, wurde von August Heinrich von Fallersleben am 26. August 1841 auf der – seinerzeit britischen – Insel Helgoland gedichtet. Er schrieb den Text im politischen Exil – angeblich nach einem ordentlichen Saufgelage. Wenige Wochen später, am 5. Oktober 1841, wurde das Lied auf dem Jungfernstieg in Hamburg im Beisein des Dichters erstmals öffentlich gesungen. Die Melodie stammt ursprünglich aus dem 1797 entstandenen „Kaiserlied“ von Joseph Haydn.

1952 entschied ein offizieller Briefwechsel zwischen Bundespräsident und Bundeskanzler, dass das Deutschlandlied, das 1922 vom damaligen Reichspräsidenten Ebert zur Nationalhymne bestimmt wurde, Nationalhymne blieb, zu offiziellen Anlässen jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden sollte.

Die Leiterin der Helgoländer Bibliothek, Ruth Köhn (Germanistin), wird am Abend des 26. August (Eintritt frei!) durch den Abend führen, den geschichtlichen Hintergrund sowie die Entstehung des Textes beleuchten.

Des Weiteren werden Texte rezitiert, die aus folgenden Teilen bestehen: Das „Lied der Deutschen“ auf dem Weg zur Nationalhymne, Besonderheiten rund um das von-Fallersleben-Denkmal und es erfolgt eine Lesung der 11. Strophe aus den „Helgoländer Liedern“ – Erinnerungen an eine unglückliche Liebe, die der Dichter anlässlich seines ersten Inselaufenthaltes 1840 schrieb.

Treffend musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung in der Bibliothek von der Helgoländer Flötengruppe, die – natürlich – u.a. auch die Hymne intonieren wird.