Helgoland, 15. Juli 2010 – Drei Tage nach dem Wirbelsturm auf Helgoland, der rund 50 Zelte zerstört hat und elf Verletzte nach sich zog, ist auf dem Campingplatz der Helgoländer Düne längst wieder Normalität eingekehrt, wie Tourismusdirektor Klaus Furtmeier berichtet. Auch der sonstige Betrieb auf der Insel und der Düne läuft absolut störungsfrei.
Von den insgesamt 155 Personen, deren Zelte teilweise oder komplett zerstört wurden, waren bis Mittwoch Mittag 42 Gäste abgereist, der überwiegende Rest mit 113 Personen setzt den Urlaub wie geplant fort. Als kleines Trostpflaster hat Tourismusdirektor Furtmeier diesen Gästen mittlerweile einen Essensgutschein für das Dünenrestaurant am Südstrand der Helgoländer Düne überreicht, das diese Aktion auch großzügig unterstützt.
Leider waren auch zwei schwerer verletzte Campinggäste zu beklagen. Darunter die Mutter einer vierköpfigen Familie aus Hessen, die durch den Sturm alles – bis auf ein paar wenige persönliche Dinge – verloren hat. Die Mutter wurde nach der Erstversorgung auf Helgoland mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus nach Bremerhaven verlegt. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Ostfriesische Lufttransport (OLT) konnte der Rest der Familie am 13. Juli nach Bremerhaven fliegen. Die beiden Kinder sind mittlerweile zu Verwandten in die Heimat gebracht worden. Der Familienvater möchte nun gerne seine transportfähige Frau in ein Krankenhaus in der Nähe des Wohnortes verlegen lassen; leider kann jedoch die zuständige Krankenkasse oder eine andere Institution die erheblichen Transportkosten nicht übernehmen. Der Familienvater nahm sich ein Hotelzimmer, um in der Nähe seiner Frau zu sein. Da das Budget der Familie sehr schmal ist, ist der Familienvater völlig verzweifelt.
Aus diesem Grunde bitte die Gemeinde Helgoland um finanzielle Unterstützung, um den Transport der verletzten Mutter zu ermöglichen. Hier die Kontonummer:
Gemeinde Helgoland, Kto.-Nr.: 3801255, Sparkasse Südholstein, BLZ: 230 510 30, Verwendungszweck: „Tornado-Opfer“.
Bürgermeister Frank Botter und Klaus Furtmeier bedanken sich bereits jetzt für die hoffentlich zahlreich eingehenden Spenden.





