zum Newsletter Prospekte bestellen
Suche
Urlaubsplaner: 0 Dokumente

Kurverwaltung Helgoland

 

 

 

Helgoland stellt die Weichen für die Zukunft

Gemeindevertretung votiert einstimmig für das Hafenkonzept

(Helgoland – 18. August 2010)  Nach langwierigen Verhandlungen, die nun fast schon sieben Jahre andauerten, hat sich die Gemeindevertretung auf Helgoland am gestrigen Abend für den Abschluss der Verträge mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zum Grunderwerb am und Teilen des Südhafens ausgesprochen. Binnenkaje und Südkaje, beide im Eigentum des Bundes, sollen ins Eigentum der Insel Helgoland übergehen. Die Insel möchte unter anderem ihren Frachtverkehr zukünftig nur noch über den Südhafen abwickeln und nicht mehr über den Binnenhafen. Damit sollen die Gäste vor Lärm geschützt werden. Außerdem sind nunmehr die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Helgoland vom geplanten Offshore-Windpark unweit der Langen Anna profitieren kann. Bürgermeister Frank Botter (SPD) äußerte sich sehr zufrieden über das einstimmige Votum seines Inselparlamentes. "Es liegt jetzt noch ein erhebliches Stück Arbeit vor uns und wir werden uns dieser Herausforderung stellen," so der Chef der Inselverwaltung. Gemeinsam mit dem Landrat des Kreises Pinneberg, den verantwortlichen Mitarbeitern der Kreisverwaltung und den Beteiligten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord, hat Bürgermeister Botter damit einen Meilenstein in der Entwicklung der einzigen deutschen Hochseeinsel gelegt. Angesichts der Diskussionen um die regenerativen Energieformen, den Zielen der Landesregierung in Schleswig-Holstein und der Umsetzung der Beschlüsse der Bundesregierung in Berlin, wird sich Helgoland im Marktgeschehen um die Offshore-Windenergie einen festen Platz erobern. Grundlage dafür werden die Verträge mit dem Bund sein. Am 23.08.2010 ist die Unterzeichnung der Verträge auf Deutschlands einziger Hochseeinsel vorgesehen.