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©Lilo Tadday, www.tadday-foto.de

©Jörn Kessels

 
Aufräumarbeiten nach dem Tornado nahezu abgeschlossen - Campingplatz wieder voll in Betrieb

 

Nach dem gestrigen Tornado, der zunächst eine Schneise der Verwüstung auf dem Zeltplatz auf der Helgoland vorgelagerten Düne hinterlassen hatte, sind die Aufräumarbeiten auf dem Campingplatz, der rund 100 Zelte aufnehmen kann, nahezu abgeschlossen, berichtet Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier. Auch der Betrieb auf der gesamten Düne läuft störungsfrei. Ebenso gibt es keinerlei Einschränkungen, was den Schiffs- und Flugverkehr anbelangt. Die Hauptinsel blieb unverschont und auch auf der übrigen Düne waren kaum nennenswerte Schäden zu verzeichnen.

Bei dem Sturm am Nachmittag (15.15 Uhr) des 12. Juli wurden insgesamt 47 Zelte teilweise oder komplett zerstört. Die Rettungskräfte und rund 120 Helferinnen und Helfer sämtlicher Einsatz- und Hilfskräfte auf Helgoland waren sofort vor Ort, um zunächst die insgesamt elf Verletzten (neun davon leicht, zwei mittelschwer) zu versorgen. Die zwei schwerer Verletzten Gäste wurden sofort nach Ende des Orkans auf das Festland ausgeflogen. Der Katastrophenfall auf Helgoland musste nicht ausgerufen werden, die Rettungskette vor Ort funktionierte zuverlässig und schnell.

Rund 50 Campinggäste haben mittlerweile die Insel vorzeitig verlassen; die übrigen Geschädigten, die zunächst kein (Zelt-)Dach mehr über dem Kopf hatten, wurden entweder in der Turnhalle oder bei Bekannten auf der Hauptinsel, bei Campingfreunden, in den Bungalows oder in Pensionen und Hotels, die kostenfreie Übernachtung anboten, untergebracht.

Nach dem ersten Schock ging es am Dienstagmorgen sofort ans Aufräumen und Sichten der Schäden an den Zelten auf dem Campingplatz. Mit dem Flugzeug oder dem Schiff lassen sich einige Camper neue Zelte oder Ersatzteile bringen, damit diese Gäste ihren Urlaub fortsetzen können.

Bürgermeister Frank Botter und Klaus Furtmeier bedanken sich nachdrücklich bei allen Einsatzkräften sowie Helferinnen und Helfern.