zum Newsletter Prospekte bestellen
Neue Wurfsaison der Kegelrobben

Alljährlich ab Monat November fängt auf Helgoland die neue Wurfsaison an. Mit 100 neugeborenen Robben im Herbst /Winter 2010/11 wurde die Zahl der Geburten (77 in 2009/2010) noch übertroffen.

» zum Pressebericht

Je nach Fundort – Südstrand, Nordstrand oder der „Feuerstein-Strand Aade“ – bekommt das Robbenbaby einen Namen mit den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Fundortes.

Seit Mitte der 90er Jahre kommen die Kegelrobben – nachdem die Meeressäuger in den 80er Jahren in der Deutschen Bucht fast als ausgestorben galten – wieder regelmäßig auf die Helgoländer Düne, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen

Das besondere an den Kegelrobbenbabys auf Helgoland ist, so Tourismusdirektor Klaus Furtmeier, dass sie nicht weit weg von jeglicher Zivilisation aufwachsen, sondern direkt am weißen Strand von Helgolands Düne. "Unsere Gäste können den Tieren recht nahe kommen und sie in aller Ruhe beobachten", sagt Furtmeier. Damit die Menschen aber das Ruhebedürfnis der Kleinen nicht stören, kümmern sich seit Jahren der Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V. und u.a. der "Seehundsjäger" Rolf Blädel in vorbildlicher Weise darum, dass zum einen die vielen Interessierten die Tiere beobachten können, zum anderen aber darauf geachtet wird, dass ein entsprechender Abstand zu den Tieren eingehalten wird.

Patenschaften für Kegelrobben

Um die ehrenamtliche Arbeit des Vereins Jordsand e.V. (» » www.jordsand.de) zu unterstützen, wurde die Idee der Patenschaft für die Helgoländer Kegelrobbenbabys ins Leben gerufen.

Nach dem guten Erfolg (knapp 100 Patenschaften) der vergangenen Wurfsaison werden auch in diesem Winter erneut Kegelrobbenpatenschaften vergeben. Mit einem einmaligen Beitrag von 50 Euro  unterstützt der Pate die ehrenamtliche Arbeit des Vereins Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V., der sich – gemeinsam mit dem „Seehundsjäger“ Rolf Blädel – in vorbildlicher Weise um die Robben kümmert und so zum Schutz der Tiere beiträgt.

Die Anmeldung für eine Patenschaft (einmalig 50 Euro) erfolgt ausschließlich über Frank Gutzke, Referent und Stationsleiter des Vereins Jordsand auf Helgoland

Tel. 04725-7787 oder Email:  helgoland@jordsand.de

Der Pate erhält eine Patenschafts – Urkunde. Auf Wunsch kann auch eine Spendenquittung ausgestellt werden.

Spendenkonto des Vereins Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e. V. :

Kto. 90020670, Sparkasse Holstein BLZ  21352240

Wer „sein“ Patenbaby persönlich in Augenschein nehmen will, nimmt an einer kostenlosen Führung zu den Kegelrobben teil:

Vom 1. Dezember bis 10. Januar  täglich.

Treffpunkt ist jeweils um 10.10 am Anleger auf der Düne (10 Uhr Dünenfähre).

 
Robbenbaby-watching Dezember - Januar

Erleben Sie die Geburt und Aufzucht der jungen Kegelrobben aus nächster Nähe.

In den Wintermonaten November – Dezember kommen an den weißen Stränden Helgolands die Robbenbabys zur Welt und wiegen nur 10-14 kg. Sie werden von einem sehr dichten Fell zunächst vor Kälte und Wind geschützt. Genährt durch die extrem fetthaltige Muttermilch wächst dem Jungtier eine dicke Speckschicht, die nach drei bis vier Wochen die isolierende Funktion übernimmt. So können sie nach drei Wochen bereits ca. 50 kg wiegen. Während dieser Zeit kann man sich am Strand der Helgoländer Badedüne den Tieren bis auf 30 Meter nähern. So nah, wie wohl nirgendwo in Deutschland.

Erst nach dem ersten Fellwechsel folgen sie ihren Eltern ins Meer.

 

 

 

 

"Moiken" - Erstes Kegelrobbenbaby 2011 auf der Düne geboren

Am Samstag, 19. November 2011, um 11.30 Uhr erblickte das erste Robbenbaby der neuen Wurfsaison das Licht der Welt.

 

Termine für die Wintersaison 2012/2013:

28. - 30. Nov. / 5. - 7.. Dez. / 12. - 14. Dez. / 19. - 21. Dez. 2012

2. - 4. Jan. / 9. - 11. Jan. / 16. - 18. Jan. 2013

  • Hin - u. Rückfahrt ab/bis Cuxhaven
  • 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel oder Pension
  • Dünenführung zu den Robben mit den Naturschutzbeauftragten
  • eine Bunkerführung

Preis pro Person  139,-- Euro

(Einzelzimmerzuschlag einmalig 10,-- Euro)