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Welle der Hilfsbereitschaft für die Opfer des Tornados am 12. Juli

 

 

Helgoland, 10. August 2010 – Auch knapp einen Monat nach dem verheerenden Wirbelsturm auf dem Campingplatz der Helgoländer Düne vermeldet Tourismusdirektor Klaus Furtmeier eine ungebremste Spendenbereitschaft und Unterstützung für die Opfer.

Die Gemeinde Helgoland hatte ein Spendenkonto eingerichtet, um damit den Transport einer schwerer verletzten Mutter von Bremerhaven in den Heimatort zu finanzieren. Die vierköpfige Familie aus Hessen ist mittlerweile seit geraumer Zeit wieder zuhause und auch die Genesung der Mutter schreitet gut voran.

Als Sofortmaßnahme für die Familien und vor allem die Kinder, die auf der Düne den Tornado miterleben mussten, überreichte Tourismusdirektor Furtmeier einen Essensgutschein für das Dünenrestaurant von Lutz Hardersen, der die Aktion auch finanziell unterstützte. Auch der Rotary Club Helgoland half großzügig und so überreichte Präsident Wilfried Richters, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks ebenfalls auf der Düne aufhielt, den Kindern einen Gutschein mit vielen Überraschungen, wie z.B. Eisessen, Trampolinspringen und Kaffeetrinken mit der ganzen Familie.

Auf dem Spendenkonto der Gemeinde ist bisher mehr Geld eingegangen, als für den Rücktransport der verletzten Mutter in ihren hessischen Heimatort benötigt wurde. Größere Einzelspenden gingen z.B. vom Rotary Club Helgoland, der Reederei Cassen Eils, der Fördereederei Seetouristik (Helgoline), von der Besatzung der M/S Atlantis sowie vom Anlandungsdienst der Gemeinde und vom sog. „Zahlmeister-Stammtisch“ ein. Dafür und für alle weiteren Spenden sagen Helgolands Bürgermeister Frank Botter und Tourismusdirektor Furtmeier „herzlichen Dank!“

Bei der Scheckübergabe am Montag, den 9. August, wurde gemeinsam beschlossen, dass mit den eingegangen Spenden einigen geschädigten Gästen mit Kindern für das nächste Jahr ein kostenloser Campingurlaub auf der Helgoländer Düne ermöglicht werden soll.

 

Bildunterschrift (Bild: Kurverwaltung Helgoland): Spendenübergabe für die Opfer des Tornados vom 12. Juli 2010; v.l.n.r.: Kpt. Ewald Bebber, Reederei Eils; Tourismusdirektor Klaus Furtmeier; Zahlmeister Hans Dreyer, Reederei Eils; Alexander Block, Abteilungsleiter Anlandungsdienst