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2009 – eine positive Bilanz für den Katamaran „Halunder Jet“

 

Nachdem der erste Termin für eine Fahrt nach Helgoland von Sturm „Sören“ regelrecht weggepustet worden war, konnten die Vertreter der Presse dann am

24. Oktober erfolgreich nach Helgoland fahren. Eingeladen zu dieser Reise auf ihrem Schiff „Atlantis“ hatte die Reederei Eils. Gespräche mit Kapitän Ewald Bebber und als Reedereivertreterin mit Frau Georgina Eils waren dann an Bord möglich. Ebenfalls hatte man die Gelegenheit, Fragen an den Bordgastronom Hans Petschnik und den Vertreter des Marketings Norbert Heptner zu stellen. Auf Helgoland angekommen, ging es dann zünftig weiter mit einem traditionellen Börteboot Helgolands. Bürgermeister Frank Botter und Tourismusdirektor Klaus Furtmeier hatten zu einer kleinen Spritztour gebeten. Die Bootstour führte die Reede entlang und zur Langen Anna hin. Vom Wasser aus hatte man dann einen, für die meisten Teilnehmer doch ungewohnten Blick auf das Wahrzeichen Helgolands. Hier erklärte Botter die langsame Verwitterung dieses Felsblocks, der praktisch „scheibenweise“ vor sich geht, da lange Risse den Felsen senkrecht durchziehen. Dieser Vorgang ist leider nicht aufzuhalten. Trotzdem wird die Lange Anna uns wohl noch für einen längeren Zeitraum erhalten bleiben und Anlaufpunkt und vielfotografiertes Ziel vieler Helgolandgäste sein.

Nach der Anlandung im Nordosthafen der Insel zogen Botter und Furtmeier gemeinsam Bilanz der erfolgreichen vergangenen Sommersaison 2009 und machten auf die Besonderheiten der Wintersaison aufmerksam, z.B. Beobachtung des Vogelzugs jetzt im Oktober oder im November/Dezember auf die Beobachtung der jungen Kegelrobben, die in dieser Zeit auf der Düne geboren werden. Selbst das Erleben eines handfesten Sturms ist hier auf der Insel eine spannende Sache.

Im Rahmen einer kleinen Führung lernte man dann den kleinen neuen Museumshof mit den bunten Hummerbuden kennen. Ein vielseitiges und umfangreiches Angebot von verschieden Themen der Insel wird hier anschaulich dargestellt, jeweils präsentiert in einem kleinen bunten Holzhäuschen. Mitarbeiter des Museums und der Gemeinde luden dann zu einer Stärkung mit einem kalten Buffet und Getränken ein. Danach konnte die Insel auf eigene Faust erkundet werden. Um 16 Uhr startete die „Atlantis“ wieder vom Südhafen aus Richtung Cuxhaven. Auf der Rückfahrt wurde mit einem Grünkohlessen an Bord auf im Winter stattfindenden „Grünkohltouren“ aufmerksam gemacht. Zusammen mit der Reederei Eils bietet Gastronom Petschnik schon seit vier Jahren erfolgreich dieses Arrangement an. Teilnehmer dieser Veranstaltung übernachten eine Nacht im Hotel auf der Insel, da zu dem Zeitpunkt das Schiff über Nacht im Hafen Helgolands liegen bleibt. Abends kann dadurch an Bord ein zünftiges Grünkohlessen stattfinden. Diese „Grünkohlfahrten“ erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Bildunterschrift: Kapt. Ewald Bebber; Georgina Eils, beide Reederei Cassen Eils, Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier

Text und Bild: Bettina Köhn