Der Krieg und die Zeit bis 1952 hinterließen tiefe Wunden, nicht nur an der Insel, sondern auch in der Bevölkerung. Verstreut an der Norddeutschen Küste mussten die Insulaner ausharren und schmiedeten unentwegt Pläne, die Insel zurück zu erobern. In der Nacht zum 01.03.1952 war es dann soweit. Die Helgoländer Fischer signalisierten mit angezündeten grünen, roten und weißen Fackelfeuern den Beginn einer neuen Epoche der Insel. Am Morgen des 1. März fuhren von Büsum aus auf drei Regierungsfahrzeugen Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Lübke, seine Gäste, Behördenvertreter und Vertreter des Helgolandausschusses nach Helgoland. Anschließend begann der Wiederaufbau, der seine Blütezeit in den 70iger Jahren fand. Viele fleißige Hände erschafften etwas, von dem die Insel Helgoland heute noch lebt. Ein besonderer Dank gilt denjenigen, die sich um die Freigabe Helgolands und den Wiederaufbau verdient gemacht haben. Heute nun nach 60 Jahren steht die Insel Helgoland erneut vor großen Chancen und Herausforderungen. Mit den vielen Konzepten, den guten Entwicklungen im zukünftigen Offshore-Hafen, der Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes und auch dem Bürgerentscheid zur Landgewinnung aus dem letzten Jahr ist der 1. März 2012 in jeder Hinsicht ein besonderer Anlass zum feiern.








